Mai 2005 - Llano Texas
Irgendwann während der letzten Wochen haben wir mal einen Tagesausflug nach Llano gemacht. Das ist eine zweistündige Fahrt
auf einer sehr schönen Strecke.
Llano ist ein sehr verschlafenes Städtchen und hat wohl nicht sehr viel zu bieten. Allerdings ist der Fluss ein richtiges Erlebnis. Es gibt dort mehrere Parks wo man Zugang zum Wasser hat und es ist auch nicht von Menschen überlaufen.
Texas hat seinen ganz besonderen Reiz, der uns nicht auf den ersten Blick ins Auge gefallen ist. Doch wenn im Frühling überall die Wildblumen blühen und man mit dem Auto durch schier endlose Weiten fährt. Rechts und links nichts als Steppe, Zedern und Rinderweiden. Ab und zu mal ein kleiner Ort mit Tankstelle und ein paar Häusern. Das hat schon etwas.
the carolina trip - Sommer 2004
Samstag 19. September
Fahren, fahren, fahren. Heute haben wir die erste Etappe geschafft. Von Bulverde/ Texas nach Arkadelphia/ Arkansas.
Auf dem Bild sieht mich mit unserem neuen Campingkocher auf dem Parkplatz unseres Motels. Fastfood- heute nicht. Satt dessen
lecker Hühnersuppe.
Sonntag 20. September
Arkansas- the natural state. Hier gibt es ganz viel grün entlang des Highways und Kiefern, wesentlich mehr als in Texas.
Wir überqueren ein weiteres mal den Missisippi in Memphis/ TN.
Die Nacht verbringen wir in Nashville bei unseren Freunden von provision
international. Auf dem Bild sieht man die Dächer von Nashville von unserem Appartment aus.
Montag 21. September
Super ausgeruht betreten wir heute Neuland. In dieser Gegend sind wir noch nie gewesen. Es wird immer schöner. Ganz
viel Wald, Wiesen, Flüsse, die Smoky Mountains (Bild). Wir überqueren die Grenze zu North Carolina, sind spät dran,weil
wir in die östliche Zeitzone hineinfahren und stellen fest, daß wir eigentlich nach South Carolina müssen. Jetzt aber
hurtig. Wir schaffen es rechtzeitig, können uns registrieren und schlagen unser Zelt am Waldrand auf. Da die Konferenz
an der Grenze der beiden Carolina Staaten liegt fahren wir lustiger Weise von South nach North Carolina zum einkaufen.
Dienstag 22. September
Wieder Neuland.
Noch nie in 15 Jahren hat HELP einen Infostand auf amerikanischen Boden aufgestellt. Wir sind eben echte Pioniere. Es gibt ganz
viele Aussteller, die Leute von Morningstar haben uns allerdings einen spitzen Standort gegeben. Zusammen mit
Fire School of Ministry und Teamwork Ministries. Abends konnten wir unsesren Stand schließen, denn es gab sowie so
kein Licht und gingen zur Veranstaltung von Todd Bentley. Es ging um Massenevangelisation und Erweckung - genau unser
Thema.
Mittwoch 23. September
Wir verteilen wie verrückt Prospekte, haben echt Spaß mit den Leuten von der Fire School und stellen fest, daß mittags die beste Zeit zum Prospekte verteilen ist. Abend war Phil Driscoll da, der Mann mit der Trompete. Wahnsinn.
Donnerstag 24. September
Morgens haben uns Bill und Newman, das sind die Männer die neben uns zelten zum Kaffee eingeladen, den wir dann mit ihnen am Lagerfeuer getrunken haben. Wir hatten uns vorgenommen ungefähr doppelt soviele Prospekte zu verteilen wie am Vortag und haben es so ziemlich hinbekommen. Während der zehn Stunden, die wir am Stand waren haben wir die ganze Zeit mit Leuten geredet. Nachmittags gabs "Funnel Cake" gesponsert von den Fire School Freunden. Kurzum ein voller Tag mit wenig Pausen
Freitag 24. September
Schon gestern hatten wir beschlossen heute Abend frei zu machen.
Nachdem wir den ganzen Tag am Stand waren wollten wir dann doch keine großen Abenteuer unternehmen. So sind wir einfach nur
zu Pizza Hut. Das war sehr lecker und durchaus entspannend.
Samstag 25. September
Unser letzter Tag bei Harvest Fire. Natürlich haben nochmals Vollgas gegeben und haben soviele Prospekte verteilt wie
wir nur konnten. So ganz nebenbei gab es für uns allerdings eine sehr erfreuliche Überraschung dahin gehend, daß Lou Engle
hier war. Für uns war es ein besonderer Segen ihn zu sehen und zu hören. Sein Dienst und Leben inspirieren uns sehr.
Am Abend haben wir dann unseren Stand abgebaut und alles eingepackt und sind noch zur Abschlußveranstaltung gegangen.
Sonntag 26. September
Der Weg nach Hause. Eigentlich wir wesentlich schneller los, aber unser Zelt mußte noch trocknen. Dazu kam, daß die
Sonne sich Zeit ließ über den Baumkronen des nahe gelegenen Waldes zu erstrahlen. So konnten wir gegen 10.30 Uhr
endlich abfahren. Ein wunderschöner Reisetag und die Blue Ridge Mountains zeigten sich nochmals in aller Schönheit (Bild).
die Nacht haben wir bei Scott und Sarah McLeod in Nashville verbracht, die uns gleich noch (mongolisch) zum Essen
eingeladen haben.
Montag 27. September
Nach einem extrem ermutigenden Frühstück bei den McLeod's machten wir uns wieder auf den Weg. Der zweite Teil unserer zweitätigen Heimreise führte uns bis nach Arkadelphia/ Arkansas.
Dienstag 28. September
Wieder in Texas. Die Kiefern verschwinden. Kaum ist man ein oder zwei Stunden südlich gefahren gibt es nur noch Zedern und Eichen. Nach weiteren zwei hat es auch wieder Kakteen. Als wir durch Austin fahren mußten haben wir noch spontan einen Abstecher zum Drag gemacht. Ziemlich interessant das Einsatzgebiet nach fast vier Wochen Pause wieder zu sehen. Hier gibt es noch viel, viel, viel zu tun.